Nimm NaKu oder lass es sein!

Nimm NaKu oder lass es sein!

Biologisch abbaubar statt Mikroplastik


Was ist Mikroplastik und woher kommt es?

Als Mikroplastik werden Kunststoffteile bezeichnet, die kleiner als fünf Millimeter sind und für das menschliche Auge kaum sichtbar sind. Durch die immer größer werdende Plastikverschmutzung, nimmt auch die Menge an Mikroplastik in der Umwelt zu. Die Probleme, die das verursacht, sind nur sehr schwer erkennbar und noch relativ unerforscht.

Mikroplastik kann in Bezug auf seine Herkunft in primäres (Typ A und Typ B) und sekundäres Mikroplastik eingeteilt werden. Während Typ A Teil eines Produktes ist, z.B. Reibkörper in Kosmetika, entsteht Typ B bei der Verwendung von Produkten, z.B. Abrieb von Reifen oder synthetischen Fasern, die beim Waschen von Textilien freigesetzt werden. Sekundäres Mikroplastik entsteht durch Fragmentierung von größeren Plastikteilen durch Verwitterung (Temperaturänderungen, UV-Strahlung, Mikroorganismen, Oxidation oder mechanische Belastungen). Quellen der Plastikverschmutzung ist nicht nur die direkte Vermüllung, sondern auch Deponien oder landwirtschaftliche Anwendungen wie die Ausbringung von Klärschlamm, der hohe Anteile an Mikroplastikpartikeln enthält.

Beispiel Kunstrasen

Vielen wird dies nicht bewusst sein, aber Kunstrasen auf unseren Sportplätzen sind riesige Emissionsquellen von Mikroplastik. Beim Kunstrasen wird nämlich ein spezielles Gummigranulat als Einstreu verwendet. Dieses Gummigranulat besteht aus kleinen Kunststoffteilchen, die in die Kunstrasenfläche eingestreut werden. Durch die Witterung, Wind, Regen etc. wird dieses Gummigranulat aus dem Kunstrasen abgetragen und gelangt so als Mikroplastik in die Umwelt.

Eine Studie von ICF und Eunomia für die Europäische Kommission geht von 18.000 bis 72.000 Tonnen Mikroplastikemissionen jährlich aus, die durch Kunstrasen entstehen. Bei über 50.000 verlegten Kunstrasen in der EU, sind das zwischen 350 bis 1.400 kg jährlicher Verlust pro Kunstrasen.


Wo findet man Mikroplastik?

Flüsse tragen einen großen Teil des Plastiks und Mikroplastiks in die Meere, wo das Plastik weiter zerkleinert wird. Einer Studie des National Oceanography Centres von Southhampton zufolge schwimmen 12 bis 21 Mio. Tonnen Mikroplastik im Atlantischen Ozean innerhalb der ersten 200 m. Wie viel in der Tiefsee und am Meeresgrund vorzufinden ist, ist noch unbekannt. Da aber die meisten Plastiksorten eine größere Dichte als Meerwasser haben, ist anzunehmen, dass noch viel mehr am Meeresboden aufzufinden ist. Eine Eunomia-Studie zu Plastik im Meer geht davon aus, dass 94% des gesamten Plastikmülls am Meeresgrund vorzufinden sind.

Doch nicht nur im Meer ist Mikroplastik vorzufinden. Denn durch Mikrofasern von Textilien, gelangen auch viele dieser kleinen Partikel in die Luft. Das Alfred-Wegener-Institut hat sogar Mikroplastikteile im Schnee in den Schweizer Alpen und in der Arktis gefunden.

Durch das Klären unserer Abwässer bleibt Klärschlamm zurück, der ein nährstoffreiches Düngemittel für unsere Ackerflächen darstellt. Die direkte Freisetzung von Mikroplastik auf dem Boden ist der Hauptgrund für die 4- bis 23-fach höhere Akkumulation von Mikroplastik in terrestrischen im Vergleich zu aquatischen Systemen.

Was sind die Folgen für die Mikroplastikverschmutzung?

In den Weltmeeren schwimmen Schätzungen zufolge über 150 Mio. Tonnen Plastik und es kommen jährlich etwa 12 Mio. Tonnen dazu. In den kommenden 20 Jahren wird sich diese Menge verdreifachen, wenn der derzeitige Trend so weiter geht. Es braucht 300 bis 450 Jahre, bis Plastik im Meer abgebaut ist. Es bleibt jedoch als Mikroplastik zurück und bleibt dort vermutlich ewig.

Mikroplastik ist wegen seiner Oberflächeneigenschaften wie ein Magnet für Umweltgifte. Auf der Kunststoffoberfläche lassen sich hundertmal höhere Konzentrationen der Umweltgifte als im Umgebungsmeerwasser messen. Die Mikroplastikpartikel werden dann mit den Schadstoffen von Meeresorganismen aufgenommen. Es wurde bereits in Seehunden, Fischen, Muscheln und kleineren Organismen Mikroplastik nachgewiesen, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Im Magen-Darm-Trakt können diese Schadstoffe wieder freigesetzt werden und Einfluss auf den Organismus nehmen. Die Schadstoffe im Plastik beeinträchtigen unser Hormonsystem und so auch die körperliche und geistige Entwicklung. Deshalb sind sie besonders gefährlich für Kinder.

Die direkten Auswirkungen des Mikroplastiks sind jedoch noch gänzlich unerforscht. Doch auch ohne wissenschaftliche Erkenntnisse ist klar, dass Plastik nichts im menschlichen Körper zu suchen hat. Sind die Partikel nämlich klein genug, können sie auch über den Darm ins Blut gelangen und so in jeden Bereich des Körpers vordringen.

Laut einer Studie des WWF nimmt jeder Mensch im Schnitt pro Woche fünf Gramm Plastik zu sich, das entspricht dem Gewicht einer Kreditkarte.

Was kann man gegen Mikroplastik tun?

Es kann jeder persönlich zu einer mikroplastikreduzierten Umwelt beitragen. Das sind einfache Dinge wie die Verwendung von Mehrwegverpackungen anstelle von Einweg. Weniger Autofahren und damit weniger Reifenabrieb ist natürlich auch ein Beitrag zum Umweltschutz (abseits der Treibhausgasemissionen). Das korrekte Entsorgen von Plastik sollte natürlich auch selbstverständlich sein. Plastik hat nichts in der Natur verloren!

Entscheidende Veränderungen müssen jedoch auf einer größeren Ebene stattfinden, um den Plastikeintrag in die Meere und die Umwelt einzudämmen. Die beste Lösung dafür wäre der gänzliche Verzicht auf Plastik (in Österreich ist eine Maßnahme dafür das Plastiksackerlverbot). Doch dies wird nicht überall möglich sein. Mehrweglösungen können hier einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion von Plastik beitragen. In weiterer Folge ist das Recycling von Plastikprodukten zu neuen Plastikprodukten wichtig für eine funktionierende und nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Downcycling, also das Recycling von z.B. Plastikflaschen zu Kleidung, ist keine Verbesserung des Problems. Dennoch wird es Bereiche geben, wo das Vermeiden oder die Reduktion von Plastik nicht möglich ist. In diesem Fall sollte versucht werden auf Bioplastik, wie den Natürlichen Kunststoff von NaKu, umzusteigen. Denn Bioplastik ist nicht nur klima- und umweltfreundlicher in der Produktion, sondern auch biologisch abbaubar. In der Mikroplastikproblematik ist genau diese Eigenschaft besonders wichtig, denn so wird beim Zerfall der gesamte Kunststoff abgebaut und schädliche Mikroplastikteile gelangen gar nicht in die Umwelt.

Deshalb: Nimm NaKu oder lass es sein!

Wie können wir die Plastikverschmutzung stoppen?


NaKu Team - Melanie

Ihr persönlicher Kontakt

Sie haben noch weitere Fragen zu unseren NaKu Sackerln oder zur individuellen Bedruckung der NaKu Sackerl mit Ihrem Firmenlogo?

Melanie Hermetinger freut sich auf jeden Fall über Ihre Kontaktaufnahme:

Mail: officenaku.at
Tel.: +43 (0)660 551 7789
(werktags Mo – Do von 09:00 – 16:30 und Fr von 09:00 -14:00)


Das NaKu Sackerl wird aus europäischer Maisstärke hergestellt.

Der natürliche Kunststoff fühlt sich angenehm weich und samtig an und ist trotzdem reißfest.


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