1. Wo kann ich NaKu finden?
Anbei finden Sie die Geschäfte in denen Sie die Möglichkeit haben, bequem unsere NaKu-Produkte zu kaufen. Sollte sich keine NaKu-Vertriebsstelle in Ihrer Nähe befinden, haben sie natürlich entweder die Möglichkeit die von Ihnen gewünschten Produkte direkt online auf unserer Homepage zu bestellen oder uns Ihre Projektanfrage zukommen zu lassen.
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2. Was passiert wenn mein NaKu-Frischhaltebeutel nass wird?
Zunächst gar nichts. Unsere NaKu-Frischhaltebeutel lösen sich nicht einfach so in Wasser auf, sondern sind so konzipiert, dass sie zur Zersetzung Wärme, Bakterien und Feuchtigkeit benötigen. Im feuchten Milieu alleine dauert der Zersetzungsprozess mehrere Monate.
3. Kann ich Lebensmittel auch in meinem NaKu-Frischhaltebeutel einfrieren?
Ja, das funktioniert sehr gut. Unsere NaKu-Frischhaltebeutel sind für den Einsatz als 1. Tragetasche 2. Frischhaltebeutel 3. Gefrierbeutel 4. und als Biokompostbeutel entwickelt. Sie sollten lediglich darauf achten, keine Flüssigkeiten oder Lebensmittel einzufüllen, deren Temperatur über 60° Celsius liegt.
4. Kann ich meinen NaKu-Frischhaltebeutel auch öfter verwenden?
Selbstverständlich. Die mehrmalige Verwendung, gehört ebenso wie die vielfältige Einsetzbarkeit zum grundlegenden Nachhaltigkeitsgedanken, den wir vertreten. Sie können unsere NaKu-Beutel immer wieder befüllen, auswaschen und wiederverwenden. Gelangt aber dennoch einmal Schimmel in den NaKu-Frischhaltebeutel, dann setzt der Verrottungs- prozess ein. Damit wird das Sackerl seiner letzten Bestimmung zugeführt und kann noch einmal als Bioabfallbeutel gute Dienste leisten.
5. Wie lange halten NaKu-Produkte bis sie anfangen sich zu zersetzen? Wie sieht es mit der Haltbarkeit aus?
Auch wenn sie herkömmlichem Plastik sehr ähnlich sehen handelt es sich bei unseren Produkten um Naturprodukte die einer Alterung unterliegen. Wir garantieren für die ersten 6 Monate nach dem Kauf für die Qualität unserer Ware. Normalerweise versenden wir unsere Produkte von der frischen Produktion weg. Dann sollte sich in den ersten 12 Monaten kaum etwas tun. Nach etwa 14 Monaten kann das Produkt an ca. 10-15 % seiner Tragkraft verlieren. Nach ungefähr 36 Monaten (abhängig von den Lagerbedingungen) werden unsere Sackerln spröde und porös. Sie würden zerfallen, wie es ja auch am Ende des Produktlebenszyklus sein soll.
6. Können Sie Gentechnikfreiheit und Rückstandsfreiheit bescheinigen?
Uns war es sehr wichtig, dass die verwendete Stärke in unserem Frischhaltebeutel frei von Gentechnik ist. Die entsprechenden Zertifikate unserer Rohstoffhersteller liegen uns vor. Wir sind der Ansicht, dass alles was zur Natur zurückgeführt werden soll, nicht genmanipuliert sein darf. Das stünde im Widerspruch zu unserer Philosophie. Einziger Nachteil: Alle Vorteile (gentechnikfrei, europäischer Anbau, österreichische Wertschöpfung, CO2-einsparende Produktion, lebensmittelecht, biologisch abbaubar, besonders atmungsaktiv, usw.....) unseres Produktes wirken sich leider momentan noch in den Herstellungskosten aus.
7. An sich würde ich Ihr Produkt sofort kaufen, allerdings kann ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass Lebensmittel verschwendet werden um diese zu produzieren. Gibt es nicht die Möglichkeit Abfallprodukte zu verwenden?
Mais- bzw. Kartoffelstärke wird seit Jahrzehnten in der Industrie benutzt. Der größere Mengenanteil geht zunächst in die Futter- bzw. Lebensmittelindustrie. Auch in der chemischen Industrie wird Stärke als ein Ausgangsstoff für die Herstellung von beispielsweise Kleber, Leim, Etiketten, Kosmetika oder Farben verwendet.
Im Moment ist es uns leider noch nicht möglich aus Abfällen Natürlichen Kunststoff herzustellen, da wir bei der Wahl unserer Rohstoffe auf die Verfügbarkeit der vorhandenen Technologien und Angebote der Granulatproduktion angewiesen sind. Es werden große Anstrengungen unternommen, Biokunststoffe auf Basis von Neben- bzw. Abfallprodukten der Lebensmittel- industrie zu entwickeln. Allerdings darf damit gerechnet werden, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis diese Anstrengungen Serienreife erlangen, daher zählen diese Art von Biokunststoffen zur nächsten Generation.
Wir sehen die Produktion von Natürlichen Kunststoffen eher als Alternative für Landwirte an, die teilweise dafür subventioniert werden, dass sie Ihre Felder brach liegen lassen. Damit haben wir zumindest die Möglichkeit die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Wir hoffen, dass sich auch in Österreich in Zukunft mehr öffentliche Stellen dazu durchringen die Verbreitung von Natürlichen Kunststoffen zu unterstützen.
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8. Wie hoch ist die Nachfrage nach NaKu-Produkten? Mit welcher Preisentwicklung kann in der kommenden Zeit gerechnet werden?
Da wir momentan noch eine kleine Firma sind, verfügen wir nicht über die Budgets großer Firmen, daher ist unser Bekanntheitsgrad noch eher gering. Das Potential ist sehr hoch und die Nachfrage ist allein in den letzten 6 Monaten um über 300% gestiegen. Trotzdem haben wir noch lange nicht unsere Kapazitätsgrenzen erreicht.
Immer mehr Leute suchen nach Alternativen zu herkömmlichen Kunststoffen. Die Motivation des einzelnen Kunden reicht von Umweltbewußtsein, über CO2-Einsparung, der Kontakt- vermeidung von Lebensmitteln mit herkömmlichen Kunststoffen bis zur der verbesserten Frischhaltekraft unserer Produkte.
Der Produktionspreis von Biokunststoffen ist in den letzten 10 Jahren kontinuierlich gesunken. Durch die Ausreifung der Produktionsprozesse, wachsendem Wettbewerb und nicht zuletzt durch das wachsende öffentliche Interesse an Biokunststoffen sollte sich die Wettbewerbsfähigkeit zu erdölbasierten Kunststoffen weiter ausbauen lassen.
9. Was bringt der NaKu-Beutel für das Klima beispielsweise im Hinblick auf CO2?
Für die Verarbeitung von NaKu-Granulat werden ähnliche Energiemengen benötigt wie für die Verarbeitung herkömmlicher Kunststoffe. Natürliche Kunststofftragetaschen weisen, aufgrund Ihrer Kompostierbarkeit und der Tatsache, dass der Rohstoff aus nachwachsenden Ressourcen erzeugt wird, derzeit eine leicht bessere Energiebilanz auf.
Den erheblichen Vorteil bringt der Einsatz der natürlichen Kunststoffe im Bereich der CO2-Bilanz und damit auf die Auswirkungen auf Klima und Klimawandel.
Unserer Meinung nach ist es für unsere Zukunft (und die unserer Nachkommen) wichtig, dass moderne Technologien im Kreislauf geführt werden und sich selbst erneuern können ohne dauerhaft Ressourcen unserer Erde aufzubrauchen. Natürliche Kunststoffe sind ein großer Schritt in diese Richtung.
10. Um wie viel länger halten Ihre Sackerln Lebensmittel denn jetzt frisch?
Die Grafik zeigt die Ergebnisse einer 2009 durchgeführten Studie zur Frischhaltefähigkeit unserer NaKu-Frischhaltebeutel im Vergleich zu einem normalen PolyEthylen-Sackerl bzw. zu offener Lagerung.
(Klicken Sie auf das Bild um es in einer größeren Auflösung betrachten zu können.)
11. Werden bei der Verarbeitung weitere chem. Stoffe zugesetzt? Wenn ja, welche?
Es werden nur Materialien hinzugefügt, die den strengen Auflagen der DIN 13432 gehorchen, so dass Sie nach der Verrottung wieder Kompost der Güteklasse A und somit besten Nährstoff für neue Pflanzen erhalten.
12. Im Fall des Falles, was passiert mit einer NaKu-Sackerl im Vergleich einer normalen Plastiktüte, wenn sie doch mal am Straßenrand landet? Wie hoch ist die Lebensdauer?
Wir sehen es nicht gerne, wenn unser verrottbarer Kunststoff (un-)absichtlich in die Natur gelangt, obwohl Natürliche Kunststoffe über kurz oder lang vollkommen biologisch abgebaut werden. Die Überlebensdauer hängt von mehreren Faktoren ab: Feuchtigkeit, Umwälzung, Sauerstoffzufuhr, etc.
In einer industriellen Kompostieranlage herrschen optimale Bedingungen: Dort hat es immer ca. 60°C, viele Bakterien und ständige Umwälzung. Unter diesen Vorraussetzungen dauert der Verrottungsprozess etwa 3-5 Tage.
In einem landwirtschaftlichen Misthaufen zum Beispiel, welcher in regelmäßigen Abständen umgestochen wird, dauert es bei warmen Wetter 9-12 Wochen bis unsere NaKu-Sackerln verrottet sind.
Sollten die NaKu-Sackerln tatsächlich einmal am Straßenrand oder im Wald liegen bleiben, ist die Natur auf sich selbst angewiesen. Durch Wind, Sonnenschein, Regen und Bakterien wird das Sackerln in etwa ein bis zwei Jahren abgebaut werden. Das ist natürlich nicht optimal, aber allemal besser als bei herkömmlichen Plastikgegenständen. Diese sind weder biologisch abbaubar, noch können sie verrotten. Erst nach mehreren Jahrzehnten zerfallen sie in immer kleinere Teile, sind aber de facto noch vorhanden. Gelangen sie ins Meer werden sie als vermeintlliches Plankton von Fischen gefressen, welche dann mit sprichwörtlich vollem Magen verhungern.
Trotzdem: Auch unser 100% biologisch abbaubarer Frischhaltebeutel sollte nicht einfach achtlos weggeworfen werden!
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